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Das kleine Wort zuvor

Ich erinnere mich selten genug an meine Träume, und wenn, dann sind sie meistens so abstruß, das ich sie nicht verloren geben möchte. Vielleicht macht es ja alles irgendwann mal Sinn oder inspiriert für irgendwelche Filme, deren Drehbücher sonst nur unter Drogeneinfluß geschrieben werden könnten...

1 Kommentar 11.7.07 15:09, kommentieren

Immer diese Tiergeschichten...

10.07.-11.07.07

Hatte unterbrochenen Schlaf wegen zu voller Blase. Passiert mir eigentlich sonst nie, sowas. Keine Ahnung, ob mein nächtlicher Ausflug um 04:00 davor, danach oder dazwischen war.

Ich schätze, es waren zwei verschiedene Träume.

In einem befand sich wieder einmal in unserer Wohnung, die doch nicht unsere Wohnung war, ein Stall - eine Mischung aus Kaninchen- und Hamsterkäfig. Darin versteckt zwei Baby-Kaninchen in Hamstergröße, eins davon mit einem ganz eitrigen Auge, das ich zusammen mit einer weiteren Person - ich glaube meinem Mann - herausgepuhlt habe, und siehe da: unter dem Eiterauge war nicht nur ein gesundes Auge sondern aus dem Mini-baby-Kaninchen wurde ein Mini-Baby-Pudel.

?????

War aber ein süßer....

Darin verwoben sind die Erinnerungen an ein LARP-Con, und das einzige woran ich mich jetzt noch erinnere, ist, das ein Wildschwein von einem Kaninchen angegriffen und schwer verletzt wurde (Auch wenn das eigentlich real war, vermische ich da rein optisch gerade er WOW- und VIVA PINATA-Grafiken). Dem armen Tier mußte geholfen werden, also suchte ich nach der Orga, um sie zu bitten, einen Tierarzt zu rufen. Die Orga war im allgemeinen Trubel nicht auffindbar oder schwer beschäftigt, auch eine, die ich persönlich kannte, hatte keine Zeit für mein Anliegen, und als ich zurückkam, war die arme Sau weg...

?????

Vazit: Will mir keins einfallen...

11.7.07 15:12, kommentieren

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"Tu Gutes und sprich darüber!"

"Der Weg ist das Ziel."

"... etc.etc.etc. ..."

13.7.07 06:50, kommentieren

12.07.2007 Besuche...

Gestern war ein guter Tag. Auch wenn er irgendwie 'egal' angefangen hat - was immerhin eine Verbesserung zum tragischen Vortag war, aber noch nicht nach gut aussah - hat er sich in den entscheidenden Phasen gemausert und enthielt keine Katastrophen.

Gut, ich stellte morgens beim Betreten des Gebäudes fest, das ich meinen Betriebsausweis nicht habe, und von den drei Möglichkeiten, das er weg ist, zuhause liegt, oder ich ihn tags zuvor einfach auf dem Schreibtisch habe liegen lassen, war es dann letztere, zwar peinlich, aber nicht weiter schlimm, weil meine Kollegin das gemerkt hat und nicht meine Chefin, und ein bißchen Adrenalin am Morgen ist ja nichts Schlechtes.

Durch Vertretungen hatte ich ich wieder etwas mehr auf dem Tisch als die Tage zuvor, was ein Vor-mich-hin-Dümpeln verhinderte und sicher auch nicht verkehrt war. Ein leerer Schreibtisch ist tatsächlich mehr Streß für mich, als einer, der vor Arbeit fast zusammen bricht.

Außerdem ging es mir körperlich deutlich besser, obwohl ich meine Periode habe, die in letzter Zeit eigentlich immer viel dramatischer abläuft. Die Verspannungen waren noch leise im Hintergrund, aber sie warteten... hatten wohl Angst vor dem nachmittäglichen Arzttermin.

Und dieser hat dann doch irgendwie gut getan, auch wenn ich erst das Gefühl hatte, das wir aneinander vorbeireden. Aber es hat seinen Vorteil, wenn man einen Hausarzt hat, der die eigene Familie gut kennt, über viel Lebenserfahrung verfügt und sich nicht von der monetären Seite der Medizin beeinflußen läßt. Ich habe jetzt ein Rezept für ein paar Termine Krankengymnastik und hoffe, das ich endlich meinen armen Rücken in den Griff kriege, bekomme meine selbst gewünschte 'große Inspektion', obwohl ich jetzt glaube, das mir körperlich wirklich nichts fehlt, aber für die Psyche ist das mal nicht verkehrt, denke ich, und habe wieder ein paar Weisheiten mit auf den Weg genommen.

Auf dem Rückweg bei meinen Eltern zu stoppen war weiterer Balsam. Den Hund knuddeln, nach dem Stand der Renovierungen bei meinem Onkel schauen, mit meinem Vater ein bißchen Johannisbeeren pflücken und naschen und über dies und das schwatzen, bei meiner Mutter sein... Mein Elternhaus ist mein Auenland, und ich vergesse oft, wie gut es tut, dort einfach nur vorbei zu fahren und mich fest zu schwatzen.

Auf Hin und Rückweg, und auch am Abend konnte ich, was wohl das Bezeichnensten ist, mit meiner besseren Hälfte mach Herzenslust lachen und herumalbern... Und das jetzt am frühen Morgen des neuen Tages Revue passieren zu lassen, ist vielleicht der beste Weg, davon etwas mit zu nehmen und diesem Tag gleich die richtige Richtung zu geben. Lassen wir es einfach passieren!

13.7.07 07:23, kommentieren

Schwarze Katze

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt oder nicht, kommt darauf an, ob man ein Mensch oder eine Maus ist.

13.7.07 07:37, kommentieren

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Der Mensch ist nunmal gern sein eigener größter Feind. Das zu begreifen ist schonmal was wert, die Analyse, was jetzt eigentlich schief läuft, der nächste Schritt auf der Treppe. Alles ist abhängig vom inneren Empfinden und der eigenen Sicht der Welt. Sicher, man kann sich die Dinge schön reden... aber andersrum geht das noch viel besser, und ist hier zu Lande ganz groß in Mode...

17.7.07 09:55, kommentieren

16.07.2007 Kampf mit der Nähmaschine

Eigentlich war gestern fast ein 'egal'-Tag. Aber da er irgendwie schlecht endete versuch ich mal, die möglichen negativen Faktoren rauszufiltern...

Ich hab auf der Arbeit eigentlich ziemlich rumgetrödelt. Ein Umstand, der bei manchen vielleicht zu Entspannung führt, bei mir aber zumeist zu operativer Hektik am Arbeitstagsende und dem Gefühl, den ganzen Tag nichts geschafft zu haben... was bei mir gar nicht gut ist.

Da ich spät auf der Arbeit war und wir gemeinsam draußen waren und eine extrem lange Mittagspause hatten, kam ich sehr spät erst raus... und nach dem Geige spielen war es dann nach acht. Und ich fing an mit meinen Näharbeiten...

Nach gut zweieinhalb Stunden und keinem deutlich sichtbaren Ergebnis (so ein Halsausschnitt sieht einfach unspektakulär aus für die Arbeit die darin steckt! Erst recht, wenn die gute Naht auf der falschen Seite liegt...), außer, das man durch die neuesten Nähte alle durchschauen kann und ich heute oder wenn ich dazu komme nochmal drüber nähen muß - so ich denn herausfinde, wie die Fadenspannung nun dem Stoff wohlgefällig ist...

Den Frust betäubte ich dann mit einer guten Dosis WOW, was zwar vielleicht ganz gut war für mein Zu-Bett-geh-Gefühl, allerdings auch zu etwas Schlafdefizit führte. Durch das nächtliche Gewitter hatte ich dann auch noch genug wache Zeit, um nicht von dem Gedanken runter zu kommen, das der Tag irgendwie 'mistig' war.

Ach ja: Tiefspüler sind 'Scheiße', wenn man eine Stuhlprobe abgeben muß!!!

17.7.07 09:57, kommentieren