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29.09.2007 Fahnenmast und frische Farbe

Wie die Banalitäten des Alltags einem doch Spaß machen können. Mein Vater hat einen Fahnenmast zum Geburtstag bekommen und war gerade mit einbetonieren beschäftigt, als ich ankam, also erledigte ich ein paar Laufburschen-arbeiten, um zu helfen, was mich irgendwie entspannend in meine Kindheit versetzte.

Auch schön war das Streichen des ehemaligen Musik-Zimmers, das wir meinem Onkel zum Geburtstag geschenkt hatten, und das nur von meinem Bruder und mir ausgeführt wurde - zum Glück, denn wir traten uns da schon einigermaßen auf die Füße. Interessanterweise scheine ich die Phase hinter mit gelassen zu haben, in der es mich ärgert, das die ältere Generation immer noch mal nachbessern muß, sei es nun durch eigenes Handanlegen oder verbal. Sie haben nun einmal die größere Erfahrung und irgendwie muß man die ja loswerden.

Und wie so ein bißchen weiße Farbe an der Wand doch gleich die Stimmung heben kann...

 Ich glaube, unser Flur sollte mal gestrichen werden...

1.10.07 12:14, kommentieren

30.09.2007 Fahne hoch

Dieses Jahr war ich gar nicht segeln, weiß aber noch, wie man eine Fahne hißt (und das Kordel festmacht). Jetzt flattert eine Deutschlandfahne bei meinen Eltern im Vorgarten als erste Fahne in unserer Straße und es gibt schon eine gedankliche Liste mit den Fahnen, die außer dieser und der Ober-Erlenbach-Fahne noch angeschafft werden müssen. Außerdem hab ich seit dem Pfarrfest und der Austellung diverser Priester-Gewänder und alter Fahnen vom Pfarrhause-Dachboden dringend Lust u.a. eine Fahne zu nähen. Jetzt war noch ein bißchen zuviel Zeit nett. Aber die Bestellung geb ich lieber nicht ans Universum ab, wer weiß, wie die aufgefaßt wird.

Und als moralische Unterstützung kann sich unsere Fahne als erstes auf die Fahne schreiben, das Deutschland Weltmeister im Frauenfußball geworden ist!

  

1 Kommentar 1.10.07 12:31, kommentieren

Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

 

 

1.10.07 12:35, kommentieren

02.10.2007 Das liebe Geld

Ich weiß nicht, wieso... Ich hatte nie Schulden und habe auch keine nennenswerten, sieht man von den Hypothekendarlehen ab, aber wenn man sich über grundschuldrechtlich besicherte Kredite Gedanken macht, ist das halbe Leben für die Katz und der Migräneanfall, denn ich bei Kaufvertragsunterschrift hatte, reicht meiner Meinung nach für die gesamte Laufzeit.

Jetzt ist mein Konto mit 7-Euro-und im Soll, weil die Bausparkasse offenbar einen Buchungsfehler gemacht hat. Ich gehe mal davon aus, das ich das zuviel gezahlte Geld zurückbekomme, aber trotzdem steht mir der kalte Schweiß auf der Stirn und es ist ein weiterer Punkt auf der Liste, die dafür spricht, die große Reise zwischen den Jahren einfach sein zu lassen. Auto, Katzen, Kinder... Das alles kostet Geld und verleidet mir, das liebe Gesparte für das auszugeben, wofür es gedacht war. Ach ja, wenn man einen Preis dafür bekommen würde, sich das eigene Leben so dauerhauft und gut wie möglich zu vermiesen, wäre ich ganz oben mit auf der Liste...

2.10.07 09:17, kommentieren

02.10.2007 19:00...

Und wieder eine Stunde vertan...

Aber diesmal hat wenigstens das Reden funktioniert. Mit einem 'Wir müssen nachher reden' von der Arbeit aus, hab ich mich erfolgreich gezwungen, zuhause nicht in Couch-Kartoffel-Manier einfach alles beiseite zu schieben. Mein Mann war hatte den ganzen Nachmittag an diesem Satz gekaut und wollte natürlich auch wissen, was los ist.

Und irgendwas scheinen wir beide richtig gemacht zu haben, denn es endete nicht darin, das er irgendeinen Teil von der Wohnung aufräumte und ich einfach so lange weinte, bis die Kopfschmerzen zu stark waren. Ich hab es irgendwie geschafft, den ganzen Mist anzusprechen, der den Tag über in meinem Kopf Ringelpietz mit Anfassen gespielt hat, auch wenn ich mir manchmal vorkam, wie zu den seltenen Zeiten, wenn ich meiner Mutter mein Herz ausgeschüttet habe und von ihr ein: 'wenn du erstmal groß bist, wird das schon alles' erntete.

Auch wenn wir jetzt nicht wirklich Lösungen haben ist erstmal alles raus und es gibt zumindest Ansätze. Ich muß nur noch herausfinden, auf welche Vernunftentscheidungen ich verzichten kann und welche unbedingt sein müssen. Im Allgemeinen, und im Besonderen zu den Themen 'Neuseeland', 'Katzen', 'Kinder' und 'Neues Auto'.

3.10.07 10:23, kommentieren

03.10.2007 Gemeinsam baden...

... in der eigenen Wanne mitten in der Nacht, sich gegenseitig putzen wie die Tierchen und quatschen... wobei die meiste Zeit eigentlich ich gequatscht habe... im Gegensatz zu sonst... Muß am Wasser gelegen haben...

                                                                               

1 Kommentar 3.10.07 10:54, kommentieren

 ...
"Frolein, Ihr Täschchen brennt!"

3.10.07 10:59, kommentieren