Der falsche Weg

*************************************************

Der Mensch ist nunmal gern sein eigener größter Feind. Das zu begreifen ist schonmal was wert, die Analyse, was jetzt eigentlich schief läuft, der nächste Schritt auf der Treppe. Alles ist abhängig vom inneren Empfinden und der eigenen Sicht der Welt. Sicher, man kann sich die Dinge schön reden... aber andersrum geht das noch viel besser, und ist hier zu Lande ganz groß in Mode...

17.7.07 09:55, kommentieren

07.04.08 In letzter Minute, vergebliche Stoffsuche, falsche Bestellungen,...

Ich wollte pünktlich gehen. Um 16 Uhr wollte mein Mann vor der Tür sein und wir wollten Stoff kaufen. Ich warnte vor, das bis vier auch noch Dinge passieren können, die ich dann sofort erledigen muß. Und wie es so ist, wenn man sich was vornimmt, kam es natürlich auch so!
Mein Mann war um kurz vor vier da und hatte zum Glück (weil vorgewarnt) seinen Nintendo DS dabei. Noch etwas geschah um kurz vor vier: Meine Chefin kam herein und präsentierte mir ein eiliges Fax (laut Faxrand schon seit 15:25 bei uns, aber der Fax-Dienst ist halt einfach nicht minutiös). Das war aber keine einfach Konditionsvereinbarung, die eine Sache von weniger als einer Minute gewesen wäre. Nein, weit gefehlt. Es mußte eine Valutierung sein, und keine einfache oder gar hausinterne, nein, es mußte ein Treuhanddarlehen involviert sein und das heißt, jeder Tag Zeitverlust kostet den Kunden. Lange Rede, gar kein Sinn: ich mußte eine Genehmigung einholen, da etwas gefehlt hat und war deshalb um 16:30 raus aus dem Haus und nicht noch später.
Ich schätze, das war der Auftakt meiner Wutphase.
Der Innenstadtverkehr, der darauf folgte, nervte weiter, und ich war unterzuckert wie die Hölle... und natürlich führte der Laden keinen Loden. Aller Streß für die Katz also.
Dann durfte ich spät noch versuchen, Sachen im Internet auszubügeln, die mein Mann verschusselt hat (auf Englisch! Sonst hätte er's ja auch selbst machen dürfen). Der perfekte Abschluß eines perfekten Tages...

1 Kommentar 9.4.08 06:28, kommentieren

29.02.,03.03.,04.03.08 und kein Ende in Sicht: Schwarze Tage...

Es muß auch mal schlechte Tage geben. Und wahrscheinlich liegt's am Wetter. Oder die Arbeit nervt mich zur Zeit mal, das darf ja durchaus auch sein. Aber im Moment ist irgendwie alles 'Kaggge'. Dieses alles kann ich nicht wirklich definieren, aber es ist da und nervt. Wenn ich mich ganz still verhalte, geht's vielleicht wieder weg...

4.3.08 08:50, kommentieren

18.01./19.01.08 Altlasten erwirken neue Lasten

Das Steppen am Vortag hat trotz wahrscheinlich zweimonatiger Abwesenheit (Krankheit und Urlaub/Weihnachtsferien) gut funktioniert. Der Musical-Club war - wie konnte ich anderes erwarten - eine Katastrophe. Es hat schon schlecht angefangen, da ich mich gleich beim ersten Stück aus Daddy Cool fürs Zusehen entschied... eigentlich das aktuellste, das wir gelernt haben, und bis auf die Schlußpose war mir auch alles bekannt... aber eben viel zu schnell... da komm ich in sechs Wochen nicht mehr hinterher, denn dann ist schon die Show. Unserer Lehrerin meinte da zu mir, das ich mir deswegen keinen Kopf machen soll, das hätte ich ja nicht mit durchtrainiert. Da dachte ich mir auch eigentlich schon: So wie jedes andere verdammte Stück. Und als nächstes kam auch der blanke Horror, die Overtüre von Tanz der Vampire, das erste, was ich in dieser Gruppe 'fast' gelernt habe... aber seit wann nicht mehr getanzt? Ein Dreivierteljahr? Entsprechend schnell mußte ich aussteigen, weil ich mir irgendwie 'im Weg' vorkam und null Gleichgewicht und Koordination hatte. Das einzige, was funkionierte, war das langsame 'Sei bereit', das ich auch nie wirklich gelernt habe, das aber auch nicht wirklich schwer ist. Nächste Woche wird dann das Finale kommen, und das wird wohl auch nicht besser ausfallen. Wenn mein Patenkind nicht zur Show käme, die mich und die Elfe an meinem Geburtstag Tanz der Vampire üben sah, würde ich die Musical-Sachen für die Show ganz canceln. Ich kann ja aus Platzgründen auch nirgendwo üben, um meine Defizite auszugleichen!

Es war eine Dreiviertestunde Tränen runterschlucken, und auch danach habe ich tapfer nicht geweint, aber vielleicht wäre es besser gewesen, ich weiß es nicht. Ach doch, später hat mich etwas zu Tränen gerührt, ich weiß noch nicht, ob ich das bei den guten oder bei den schlechten Tränen einstelle, bin mir nicht sicher, was das war...

In jedem Fall, war es eine Entscheidungshilfe. Ich muß sowieso meine Freizeit ein bißchen umorganisieren, und auch wenn ich lieber den Musical-Club weiter verfolgen würde, als das Steppen, an dem ich irgendwie nicht mehr soviel Spaß habe, werde ich nach der Show dort austreten. Es hat einfach keinen Sinn, wenn absehbar ist, das ich Freitags nunmal öfter fehlen werde... Traurig, aber wahr...

In jedem Fall war die Stimmung schlecht irgendwo in meinem Inneren und machte mir gleich den Folgetag auch noch schwer. Wir waren beim Friseur und ich war mit dem Ergebnis im ersten Moment alles andere als zufrieden. Inzwischen hat sich das geändert, also war es wohl die Grundstimmung. Ich muß da wohl dem Feuerengel nachfolgen und einfach konsequent die Sachen finden, die mir in meinem Leben nicht guttun... und sie eliminieren. Wird schon...

1 Kommentar 22.1.08 10:09, kommentieren

**** Vier Wochen am anderen Ende der Welt ****

17.1.08 11:15, kommentieren

02.10.2007 Das liebe Geld

Ich weiß nicht, wieso... Ich hatte nie Schulden und habe auch keine nennenswerten, sieht man von den Hypothekendarlehen ab, aber wenn man sich über grundschuldrechtlich besicherte Kredite Gedanken macht, ist das halbe Leben für die Katz und der Migräneanfall, denn ich bei Kaufvertragsunterschrift hatte, reicht meiner Meinung nach für die gesamte Laufzeit.

Jetzt ist mein Konto mit 7-Euro-und im Soll, weil die Bausparkasse offenbar einen Buchungsfehler gemacht hat. Ich gehe mal davon aus, das ich das zuviel gezahlte Geld zurückbekomme, aber trotzdem steht mir der kalte Schweiß auf der Stirn und es ist ein weiterer Punkt auf der Liste, die dafür spricht, die große Reise zwischen den Jahren einfach sein zu lassen. Auto, Katzen, Kinder... Das alles kostet Geld und verleidet mir, das liebe Gesparte für das auszugeben, wofür es gedacht war. Ach ja, wenn man einen Preis dafür bekommen würde, sich das eigene Leben so dauerhauft und gut wie möglich zu vermiesen, wäre ich ganz oben mit auf der Liste...

2.10.07 09:17, kommentieren

16.07.2007 Kampf mit der Nähmaschine

Eigentlich war gestern fast ein 'egal'-Tag. Aber da er irgendwie schlecht endete versuch ich mal, die möglichen negativen Faktoren rauszufiltern...

Ich hab auf der Arbeit eigentlich ziemlich rumgetrödelt. Ein Umstand, der bei manchen vielleicht zu Entspannung führt, bei mir aber zumeist zu operativer Hektik am Arbeitstagsende und dem Gefühl, den ganzen Tag nichts geschafft zu haben... was bei mir gar nicht gut ist.

Da ich spät auf der Arbeit war und wir gemeinsam draußen waren und eine extrem lange Mittagspause hatten, kam ich sehr spät erst raus... und nach dem Geige spielen war es dann nach acht. Und ich fing an mit meinen Näharbeiten...

Nach gut zweieinhalb Stunden und keinem deutlich sichtbaren Ergebnis (so ein Halsausschnitt sieht einfach unspektakulär aus für die Arbeit die darin steckt! Erst recht, wenn die gute Naht auf der falschen Seite liegt...), außer, das man durch die neuesten Nähte alle durchschauen kann und ich heute oder wenn ich dazu komme nochmal drüber nähen muß - so ich denn herausfinde, wie die Fadenspannung nun dem Stoff wohlgefällig ist...

Den Frust betäubte ich dann mit einer guten Dosis WOW, was zwar vielleicht ganz gut war für mein Zu-Bett-geh-Gefühl, allerdings auch zu etwas Schlafdefizit führte. Durch das nächtliche Gewitter hatte ich dann auch noch genug wache Zeit, um nicht von dem Gedanken runter zu kommen, das der Tag irgendwie 'mistig' war.

Ach ja: Tiefspüler sind 'Scheiße', wenn man eine Stuhlprobe abgeben muß!!!

17.7.07 09:57, kommentieren